Reichenfels, Frauen- und Pestsäule - Einweihung der renovierten und neu versetzten Mariensäule - 04.07.2010
Säule auf Sockel und von einem Gitterzaun umgeben, mit Inschrift, Marienstatue, den Pestheiligen Sebastian und Rochus.
1715 wurde die Pest in das Lavanttal eingeschleppt, schwer davon betroffen auch der Ort Reichenfels. Laut Sterbebuch starben daran in Reichenfels 449 Personen, in St. Peter 21. Von den St. Peterern wurde 1722 das Gelübde abgelegt, über die Alm zum Marienheiligtum nach Hirschegg zu pilgern. Die Dankprozession wird bis heute alljährlich vor Pfingsten durchgeführt.
Das Mahnmal wurde 1734 errichtet. Alt und schadhaft geworden, musste es schließlich abgerissen werden, wurde aber 1902 durch Wohltäter in der Pfarre wieder aufgestellt.
Hll. Maria, Sebanstian und Rochus.
Inschrift: SUB PROTECTIONE VIRGINIS MARIAE S.S. SEBASTIANI ET ROCHI SINT IN OPPIDO HABITANTES PRO VOTO A PESTE PERENNITER SERVATI. 1734.
DURCH DIE FÜRBITTE DER JUNGFRAU MARIA, DER HL: SEBASTIAN UND ROCHUS SIND IN DIESEM ORTE DIE BEWOHNER FÜR EIN GELÜBDE VON DER PEST DAUERND BEWAHRT WORDEN. 1734.
Reichenfels
Markt-Hauptstraße
Hauptstraße
9463 Reichenfels
18. Jh.
Marktgemeinde Reichenfels
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | Reichenfels |
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