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Partisanenbunker Micka - Gedenkstätte

Foto: Vinko Skitek 2010

Partisanenbunker Micka - Gedenkstätte - Bild 1

Beschreibung

Partisanenerdbunker – Bunker. Vor dem Weg zum Bunker befindet sich ein grob ausgemeißelter Stein mit der Inschrift.

Legende, Geschichte, Sage

Am Anfang des Jahres 1944 bereiteten die Partisanen-die Dienstpartisanen schon alles Nötige für die Ankunft einer größeren Kampfgruppe der Partisanen auf das linke Ufer der Drau, auf Kozjak und Košenjak vor. Damals befahlen sie Herman, in einem meist versteckten Bereich des Waldes, einen Bunker zu bauen. Dieser sollte in erster Linie als eine Zuflucht von Verwundeten und ein Versteck für das Material oder sogar als Technik dienen. Die Herman-Familie errichtete einen sehr gut versteckten und gutgebauten Erdbunker, weil der Alte Erfahrungen aus der Isonzofront hatte. Der Bunker wurde trotz der Suche niemals entdeckt. Wegen des Geheimnisses-der Geheimhaltung weiß man noch heute nicht, wer sich hier aufhielt, behandeln ließ oder versteckte. Die Partisanenführung verschwieg diesen Bunker, weil er wohl nicht zum Stil eines heroischen Partisanenkampfes gehörte. Hier wurden aber einige Kämpfer bekannt, die im Bunker seine Wunden leckten und das Kesseltreiben überstanden. Eher aus dem Protest meißelte Herman Rudi am Anfang der Siebziger des 20. Jahrhunderts ein bescheidenes Denkmal aus und stellte es neben den Weg, der in dieses Versteck führte. Wer weiß, was so störend war, dass das Denkmal niemals aufgedeckt wurde, nicht einmal mit einer kleinen Festlichkeit. Die Gedenktafel des Herman-Bunkers griff schon sehr die Zeit an. Diese Steintafel spricht heute, dass hier einst etwas geschah.
Quelle: Kristl Valtl, Kapelice, cerkve in drugi kulturni spomeniki na območju občine Muta, tipkopis, Muta, 2010.

Motive / Inschriften

Inschrift auf dem Stein
BUNKER MICKA
1944

Gemeinde

Muta

Standort

Der Bunker ist im Herman-Wald in Pernice versteckt.
Pernice
2366 Muta

Entstehungszeit

začetek 70-tih 20. stoletja

Dazu im Lexikon