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Narad Kapelle

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle 1

Narad Kapelle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle 2

Narad Kapelle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle, Innenraum

Narad Kapelle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle, hl. Antonius d. Große

Narad Kapelle - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle, hl. Josef

Narad Kapelle - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle, hl. Rosalia

Narad Kapelle - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Narad Kapelle, Inschrift

Narad Kapelle - Bild 7
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Beschreibung

Diese innen und außen reich bemalte Kapelle ließ Josef Pegrin 1931 aus Dankbarkeit für seine glückliche Heimkehr aus Amerika im Dorfzentrum errichten. Der hohe Kapellenraum besitzt vier schlanke rundbogige Fenster an der Süd- und Nordseite sowie zwei kleine Rundfenster an der Ostseite. Der Eingang befindet sich an der Westseite und ist durch ein schmiedeeisernes Gitter gesichert.

Legende, Geschichte, Sage

Josef Pegrin war der Großonkel der heute 91-jährigen Magdalena Wolte aus Wildenstein, die sich noch persönlich an ihn erinnern kann. Sie erzählte, dass Josef Pegrin nach einigen Jahren in Amerika, wo er als Musiker sein Geld verdiente, wohlhabend in die Heimat zurückgekehrt war und daraufhin aus Dankbarkeit die Dorfkapelle erbauen ließ und auch zwei Glocken für die Pfarrkirche von Gallizien stiftete. Die beiden Glocken wurden dann im 2. Weltkrieg für die Waffenproduktion eingezogen. Josef Pegrin erwarb außerdem eine Waldparzelle, deren Ertrag die Erhaltung der Dorfkapelle langfristig sicherstellen sollte.
Über Jahrzehnte hinweg wurden beim Naradkreuz alljährlich Maiandachten gefeiert, wobei immer einer der Dorfbewohner als Vorbeter fungierte. Diese Tradition blieb bis Anfang der 1960-er Jahre aufrecht. Bis heute erfolgt bei der Kapelle die österliche Speisensegnung.
Wie schon der Name der Kapelle verrät, gehört diese zum gegenüberliegenden Gehöft vulgo Narad, wo bis vor einigen Jahren eine Gastwirtschaft bestand.

Motive / Inschriften

Der rundbogige Kapelleneingang ist von zwei Engeldarstellungen flankiert, darüber im Giebel befindet sich ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit.Im Inneren der Kapelle gibt es in der Mitte eine Darstellung der Kreuzigung, flankiert vom Christusmonogramm rechts und dem Marienmonogramm links und darunter liegend die hl. Rosalia; ganz links sieht man den hl. Leonhard und ganz rechts den hl. Josef. Die Decke innen zeigt eine goldene Monstranz umgeben von zahlreichen Engeln.
An der Innenseite des Torbogen befindet sich eine slowenischsprachige Inschrift: "To Kapelo je pustil zidati g. Josef Pegrin kot zahvalo za srečno vrntev iz Amerike. Zidal jo je S. Pegrin vletu 1931. Slikal Juri Hutter."
Übersetzt: "Diese Kapelle ließ Josef Pegrin als Dankeschön für die geglückte Heimkehr aus Amerika errichten. Gebaut wurde sie von Herrn S. Pegrin im Jahr 1931. Die Bilder malte Juri (Georg) Hutter."
Außen links: hl. Simon
Außen rechts: hl.Florian
Außen Rückseite: hl. Christophorus

Gemeinde

Gallizien

Standort

Die Kapelle steht inmitten der kleinen Ortschaft Abriach.
Abriach 16
9132 Gallizien

Entstehungszeit

1931

KünstlerIn

Juri (Georg) Hutter

Eigentümer / Betreuer

Jakob Köck

Dazu im Lexikon