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Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz 1

Mödritscher Kreuz bzw. Lenzen Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz 2

Mödritscher Kreuz bzw. Lenzen Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz, Kruzifix 1

Mödritscher Kreuz bzw. Lenzen Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz, Kruzifix 2

Mödritscher Kreuz bzw. Lenzen Kreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz, Kruzifix 3

Mödritscher Kreuz bzw. Lenzen Kreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz, Kruzifix 4

Mödritscher Kreuz bzw. Lenzen Kreuz - Bild 6
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Beschreibung

Beim Mödritscher Kreuz handelt es sich, seiner Ausführung nach zu schließen, um eines der ältesten Wegkreuze in der Gemeinde Weitensfeld. Das aus Lärchenholz gezimmerte Kreuz hat an der Rückseite eine nur bis zur Hälfte des Kruzifixes reichende Holzschalung und ist an einer Fichte befestigt. Das Kreuz wurde zuletzt 2000 renoviert und musste dann im Jahr 2008, durch den Sturm Paula beschädigt, neuerlich saniert werden. Die beim Herrgott abgebrochenen Arme wurden damals von Herbert Krassnitzer wieder fachgerecht angebracht.

Das Kreuz ist nach Süden ausgerichtet.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Das Mödritscher Kreuz ist Betstation bei den jährlichen Bittgängen im Zauchwinkel sowie beim Bittgang der Hinterwinkler in Zweinitz.

Das Umabetn im Zauchwinkel fand wie auch andernorts im ländlichen Raum 3x pro Jahr statt. Mitte der 1970-er Jahr wurde das Umabetn in diesem Gebiet der Gemeinde Weitensfeld aufgegeben.
Die Termine waren:
1.) Am Dienstag nach Pfingsten
2.) Am 24. Juni (zu Johanni, Gedenktag der Geburt Johannes d. Täufers)
3.) Am 8. September (Fest Mariae Geburt)
Ausgangspunkt im Zauchwinkel war stets das Faillacher Kreuz (Gemeinde Glödnitz). Von dort zog man betend nach Norden über den Höhenweg zum Weißen Kreuz (Gem. Glödnitz) - wo es eine Labestation gab - und von dort in einem Bogen nach Osten unter dem Mödringerberg vorbei zum Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz (Gem. Weitensfeld) und schließlich zum Simale bzw. Tschrieter Kreuz, dem Endpunkt des Bittganges.

Das Umabetn im Winkel in Zweinitz fand ebenfalls 3x im Jahr statt. Etwa 40-50 Jahre hindurch gab es diesen Umgang nicht. Seit dem Jahr 2000 wird er jedoch von einer engagierten Gruppe von Frauen aus Zweinitz wieder jedes Jahr, jetzt jedoch nur mehr einmal, durchgeführt.
Die Termine:
1.) Am Mittwoch nach Pfingsten (von den Zweinitzern "Schwemm-Mittwoch" genannt, offensichtlich hatte vor langer Zeit einmal an einem Mittwoch eine schwere Überschwemmung in Zweinitz gegeben)
2.) früher am Dreifaltigkeitssamstag, jetzt am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten)
3.) Am 15. August (Maria Himmelfahrt/Großer Frauentag)

Ausgangspunkt der Bittprozessionen der "Hinterwinkler" in Zweinitz war und ist das Simale bzw. Tschrieter Kreuz. Von dort ziehen die Gläubigen über das Mödritscher bzw. Lenzen Kreuz in einem Bogen nach Osten über die Höhe zur so genannten Heitzer Wiese mit dem Fischteich Kreuz (hier wird gerastet), dann oberhalb des Hofes vulgo Mödringer an der Jagdhütte vorbei Richtung vulgo Moar und durch den Moar Wald bis zur Laucharter Straße und über das Peuchl Kreuz zum Harber Taferl in Hundsdorf, wo Endstation war. Heute endet der Umgang schon beim Peuchl Kreuz.

Motive / Inschriften

Kreuz mit einem großen holzgeschnitzten Herrgott.

Gemeinde

Weitensfeld im Gurktal

Standort

Das Kreuz steht an einer Weggabelung am Zauchwinkler Höhenweg im Ortsteil Mödritsch.
Mödritsch
9344 Weitensfeld

Eigentümer / Betreuer

Lorenz Puff

Dazu im Lexikon