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Maultaschkreuz

Foto: Norbert Cech 2008

Maultaschkreuz 1

Maultaschkreuz - Bild 1

Foto: Norbert Cech 2008

Maultaschhügel mit Maultaschkreuz

Maultaschkreuz - Bild 2

Foto: Norbert Cech 2008

Maultaschkreuz, Kreuzigung

Maultaschkreuz - Bild 3

Foto: Norbert Cech 2008

Maultaschkreuz, Auferstehung

Maultaschkreuz - Bild 4

Foto: Norbert Cech 2008

Maultaschkreuz, Salvator Mundi

Maultaschkreuz - Bild 5

Foto: Norbert Cech 2008

Maultaschkreuz, Christi Geburt

Maultaschkreuz - Bild 6
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Beschreibung

Das Maultasch-Kreuz befindet sich südlich von Launsdorf nahe Hochosterwitz auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel und ist wegen der bestellten Äcker ringsum schwer zugänglich.
Es handelt sich um einen marmornen Bildstock, aus einem Stein gehauen, mit einem ca. 2 m hohen Schaft, der auf einem Sockel aufsitzt, einem 4-seitigen Tabernakel mit Reliefdarstellungen und einem Zeltdach.
Das Maultaschkreuz stammt aus der Renaissance (Markl/Gutterer: um 1570) und ist in einem mäßigen Erhaltungszustand. Renovierungsarbeiten sind keine bekannt.

Legende, Geschichte, Sage

Der Sage nach wurde der Hügel, auf dem der Bildstock steht, von Soldaten der Margarethe Maultasch anlässlich einer vergeblichen Belagerung aufgeschüttet, die es allerdings geschichtlich nicht gegeben hat. Möglicherweise geht der Hügel in urgeschichtliche Zeit zurück.
Die Bildsäule diente auch als Grenzstein.

Motive / Inschriften

Typisch für die Zeit der Reformation ist das christozentrische Bildprogramm: Kreuzigung Christi mit
Im Osten; Christi Geburt
Im Süden: Maria und dem Evangelisten Johannes
Im Westen: Auferstehung Christi
Im Norden: Salvator Mundi (Norden)

Gemeinde

St. Georgen am Längsee

Standort

Das Maultaschkreuz befindet sich südlich von Launsdorf nahe Hochosterwitz auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel.

Entstehungszeit

16. Jh.

Eigentümer / Betreuer

Maximilian Khevenhüller-Metsch

Dazu im Lexikon