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Matjaschkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Matjaschkreuz 1

Matjaschkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Matjaschkreuz 2

Matjaschkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Matjaschkreuz 3

Matjaschkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Matjaschkreuz 4

Matjaschkreuz - Bild 4
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Beschreibung

Das schlichte Wegkreuz, das ein mit Holzschindeln gedecktes Satteldach und an der Vorderseite ein kleines Holzkreuz besitzt, wurde zuletzt um das Jahr 1990 renoviert. Im Rahmen einer Maiandacht erfolgte eine Neueinweihung des Kreuzes. Bald darauf wurde das Kruzifix vom Kreuz herunter gestohlen. Ursprünglich befand sich auf der Rückseite des Kreuzes auch eine kleine Holztafel, die in Wort und Bild von dem Unglücksfall berichtete.

Legende, Geschichte, Sage

An jener Stelle, wo sich das Kreuz befindet, soll im ausgehenden 19. Jh. eine Matjaschtochter beim Sturz von einem Eschenbaum tödlich verunglückt sein. Sie erlitt einen Genickbruch. Es war nämlich üblich alle zwei bis drei Jahre die jungen Eschentriebe abzuhacken und diese in Bündeln zu trocknen. Dies diente in den Wintermonaten als Futter für die Schafe.

Von Toppelsdorf führt noch heute ein Fußsteig direkt am Matjaschkreuz vorbei nach Maria Rain, der früher täglich als Schul- und Kirchweg genutzt wurde.

Matjasch ist die windische Form des Taufnamens Matthias. Im vorliegenden Fall war es der Vorname des Erbauers der ersten Matjaschkeusche. Die Wirtschaft ist laut Gemeindechronik um ca. 1830 aus der Krieschniggkeusche entstanden. Sie unterstand bis zur Aufhebung der Grundherrschaft dem Kloster Viktring.

Gemeinde

Maria Rain

Standort

Das Matjaschkreuz steht inmitten einer großen Wiese auf halbem Weg zwischen Toppelsdorf und Maria Rain.
Toppelsdorf
9161 Maria Rain

Eigentümer / Betreuer

Franz Schifer vulgo Matjasch