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Madonnenfigur am Zollfelder Kanonikatshaus

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Kanonikatshaus mit Madonnenfigur

Madonnenfigur am Kanonikatshaus - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Madonnenfigur 1

Madonnenfigur am Kanonikatshaus - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Madonnenfigur 2

Madonnenfigur am Kanonikatshaus - Bild 3
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Beschreibung

Im historischen Zentrum von Maria Saal, gleich neben dem Gemeindeamt, befindet sich bei der Adresse Bischofsweg Nr. 1 ein in seiner Bausubstanz vermutlich auf das 16. Jh. zurückgehendes Gebäude (Zollfelder-Kanonikatshaus), an dessen südlicher Außenfassade im 1. Obergeschoß in einer Rundbogennische eine Madonnenfigur, vermutlich aus dem 18. Jh., steht.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Am 1. Mai 1749 hatten die beiden Brüder Andreas und Thomas Zollfelder, Geistliche aus Niederösterreich, für Maria Saal zwei Kanonikerpfründe gestiftet und deren Inhabern als Wohnung zunächst das Seiserstöckl am südlichen Ortsrand zugewiesen. Wie das Chronogramm der marmornen Tafel mit dem Wappen des Erzbistums Salzburg über der Einfahrt durch das vordere Gebäude überliefert, sind 1755 die beiden Kanonikatswohnungen jedoch letztlich hier am Bischofsweg eingerichtet worden. Die Madonnenfigur wird vermutlich in diesem Zusammenhang an der Hausfassade angebracht worden sein.

Motive / Inschriften

Skulptur Muttergottes mit Kind

Gemeinde

Maria Saal

Standort

Bischofsweg 1
Bischofsweg 1
9063 Maria Saal

Entstehungszeit

18. Jh.