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Laschkapelle

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2015

Laschkapelle 1

Laschkapelle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2015

Laschkapelle 2

Laschkapelle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2015

Laschkapelle 3

Laschkapelle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2015

Laschkapelle 4

Laschkapelle - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2015

Laschkapelle, Gewandstatue Madonna

Laschkapelle - Bild 5
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Beschreibung

Die Laschkapelle hat einen rechteckigen, quergestellten Grundriss mit einer kleinen rundbogigen Apsis an der Westseite und einem Glockenturm mit Turmuhr. Die Ostfassade wird durch vier Säulen und zwei spitzbogige Fenster gegliedert. Der Eingang ist durch ein Metallgitter gesichert. Das mit Holzbretteln gedeckte Satteldach mit einem ostseitigen Giebel ist schon sehr vermoost.

Legende, Geschichte, Sage

Die Kapelle beim Forsthaus wurde auf Veranlassung von Gräfin Nothburga Egger (gest. 1884), Gattin von Graf Ferdinand Franz Egger (gest. 1860), erbaut, als das Hammerwerk am Freibach von ihrem Mann übernommen wurde. Die 1851 vom Gurker Bischof zu Ehren der Jungfrau Maria geweihte Kapelle beim Forsthaus Freibach (Freibach 2, Fuschina; heutige Adresse Oberdörfl 14) diente längere Zeit als Werkskapelle für die Arbeiter der damals bestehenden Hammerwerke längs des Baches. Im Auszug aus der Stiftungsurkunde ist u. a. nachzulesen: "Die im Glauben Anwesenden haben die Kapelle der Gesegneten Jungfrau Maria in Freibach erbaut, sie möge durch den ehrwürdigen Herrn Johannes E. Rabitsch, Kanonikus, der Segnung gewidmet und gestattet werden, dass in ihr die Heilige Messe gefeiert werde." Datiert: 9. Sept. 1851.
Der Besitz am Freibach ging in weiterer Folge von Gräfin Nothburga Egger, die kinderlos geblieben war, auf ihren Neffen Ferdinand Freiherr von Helldorf über (mit Familiensitz auf Schloss Thaldorf in Unterlinden bei Völkermarkt), welcher diesen wiederum seiner Tochter Elisabeth vererbte, deren Tochter Ute Falkenbach nun seit 1970 Eigentümerin der Freibach'schen Güter samt Forsthaus und Kapelle ist.
Seit dem Bestehen der Kapelle wird hier zum Fest Mariä Geburt - am 8. September - jedes Jahr eine Messe gelesen.

Das gräflich Eggersche Hammerwerk am Freibach:
Die Herrschaft Hollenburg verlieh, wie auch für Feistritz im Rosental, die Rechte an mehreren Eisenhämmern am Freibach, der zu Füßen des Hochobirs in die Drau mündet. Die u. a. von den Huebmershofen-Silbernagl, Storchmann von Storchenau, Just von Justenburg, Kronthal und Fladung betriebenen Hämmer wurden seit 1810 nacheinander von der Vormundschaft des Ferdinand Grafen Egger angekauft und dann durch Ausbau rationalisiert oder stilgelegt. Der Hammer am linken Freibachufer umfasste unter den Grafen Egger einen Wallashammer, drei Feuer und zwei Schläge und belieferte vor allem das Werk Lippitzbach mit Rohmaterial. Daneben gab es noch einen zweiten Hammer am anderen Bachufer. Nach schlechtem Betriebsgang wurde der Hammer um 1863 eingestellt. Das Verweserhaus (Schloss Freibach) blieb erhalten, während die Werksgebäude durch ein Hochwasser zu Beginn der achtziger Jahre des 19. Jhs. völlig hinweg geschwemmt wurden.

Motive / Inschriften

Am Altar steht eine Gewandstatue der Muttergottes. Heiligenbilder ergänzen das bescheidene Inventar der Kapelle.

Gemeinde

St. Margareten im Rosental

Standort

Die Kapelle steht beim ehemaligen Forsthaus in Oberdörfl.
Oberdörfl 14
9173 St. Margareten im Rosental

Entstehungszeit

1851

Eigentümer / Betreuer

Ute Falkenbach