Login



Landschaftspark Schloss Damtschach

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Gartenportal

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Grotte

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Ruine 1

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Ruine 2

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Parapluisitz

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Steinernes Denkmal

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Grotte, Detail

Landschaftspark Schloss Damtschach - Bild 7
Thumb 1 Thumb 2 Thumb 3 Thumb 4 Thumb 5 Thumb 6 Thumb 7

Beschreibung

An der Ostseite des Hofes von Schloß Damtschach führt ein Gartenportal in die angrenzende weitläufige romantische Gartenanlage von 1824, mit kultivierten und wild belassenen Landschaftsteilen – mit Wegen, Aussichtspunkten, Ruheplätzen, einer Grotte, einem Bächlein, Wald und Wiesen und einer neugotischen künstlichen Ruine aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk. Der Schlosspark ist die einzige private Gartenanlage Österreichs, die unter Denkmalschutz steht.

Der Landschaftspark ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

Legende, Geschichte, Sage

Die Gartenanlage wurde 1824 von Felix Wolfgang Freiherr Jöchlinger von Jochenstein in Abänderung seines ursprünglich barocken Erscheinungsbildes, im "englischen Stil" angelegt. In die Gartenmauer wurden spätgotische Türgewänder und Wappensteine der Khevenhüller (15. und 16. Jh.) integriert. Im Park befinden sich verschiedene Baulichkeiten, darunter ein befestigter Aquädukt, ein "Badehaus", sowie Brücken und Stege. Beim Bau einer neugotischen künstlichen Ruine aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk fanden auch Spolien aus der Burgruine Landskron Verwendung. 1995 wurden Rodungsmaßnahmen durchgeführt und 1997 erfolgten die Restaurierung der Ruinenanlage, des Badehauses, der Brücken und Stege nach Abbildungen des 19. Jhs. Die vier quadratischen noch in barocker Gleichmäßigkeit angelegten Beete entlang der Südfassade des zum Schloß gehörenden Meierhofes sind heute noch in ihrer Grundfläche deutlich zu erkennen und wurden mit Buxbäumen eingefasst.
Der Garten war u. a. Inspirationsquelle für das literarische Schaffen von Franz Josef Czernin, Maja Haderlap und Ferdinand Schmatz.

Gemeinde

Wernberg

Standort

Der Landschaftspark schließt unmittelbar an den Schloßhof an.
Damtschacher Straße 18
9241 Wernberg

Entstehungszeit

1824

Eigentümer / Betreuer

Fam. DI Arch. Felix Orsini-Rosenberg