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Krullkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz 1

Krullkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz 2

Krullkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz, Gnadenstatue Muttergottes mit Kind

Krullkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz, der Gekreuzigte

Krullkreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz, Heilige Dreifaltigkeit

Krullkreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz, Erzengel Michael

Krullkreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2013

Krullkreuz, Heiligendarstellung

Krullkreuz - Bild 7
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Beschreibung

Der Giebelbildstock befindet sich, heute kaum einsehbar, einige Meter unter der Göltschacher Landesstraße. In früheren Zeiten führte die Straße direkt am Bildstock vorbei. Von der einst reichen Bemalung, vornehmlich in Blau- und Brauntönen, ist nur mehr wenig erhalten, obwohl der Bildstock einmal in den 1950-er Jahren und zuletzt in den 1980-er Jahren renoviert wurde.

Legende, Geschichte, Sage

Die Krullhube, zu welcher der Bildstock gehört, war einst der Grundherrschaft Hollenburg untertänig. Ein Auszug aus einem Ehrungsprotokoll von 1591 zeugt
davon, dass der Vulgarname schon lange besteht.
Am Bildstock verlief früher ein im Volksmund als "Römerstraße" bezeichneter Weg vorbei.
Der mündlichen Überlieferung zufolge, soll es zwischen dem Kometter- und dem Krullkreuz immer wieder gegeistert und sich hier die "wilde Jagd" herumgetrieben haben. Beide Bildstöcke sollen angeblich zum Schutz vor den verschwundenen armen Seelen der ehemaligen, nicht weit entfernten Steinburg errichtet worden sein.

Motive / Inschriften

Die Malereien am Bildstock sind schon sehr verwittert. In der Nische ist die Maria Rainer Gnadenmadonna in barocker Bekleidung abgebildet, wie sie bis in die 1930-er Jahre noch am Hochaltar der Wallfahrtskirche zu sehen war. An den inneren Seitenwänden befinden sich Darstellungen des Erzengels Michael und einer zweiten Heiligenfigur, die nicht mehr eindeutig zu erkennen ist. Darüber an der Decke ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit. Im Giebel ist der Gekreuzigte zu sehen. Von den Bildern an den beiden Außenwänden ist nichts mehr erhalten.

Gemeinde

Maria Rain

Standort

Das Krullkreuz steht zwischen St. Ulrich und Haimach rund 200 m östlich der sogenannten Krullhube unter der Straße.
Haimach
9161 Maria Rain

Eigentümer / Betreuer

Michael Bergmann vulgo Krull