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Karner Metnitz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner (16. Jh.)

Karner - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner: Totentanzfries

Karner - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner: Totentanzfries

Karner - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner: Totentanzfries

Karner - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner: Totentanzfries

Karner - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner: Totentanzfries

Karner - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

Metnitz, Karner: Totentanzfries

Karner - Bild 7
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Beschreibung

Am ehemaligen Friedhof, südlich der Pfarrkirche von Metnitz steht der Karner mit den berühmten Totentanzfresken. Es handelt sich um einen oktogonalen Bau mit steilem Pyramidendach, das in einen oktogonalen Dachreiter mündet, ebenfalls mit Pyramidendach, mit Messingkugel und Kreuz. Ostseitig angebauter kleiner 5/8 Chor.
Rechts vom nordseitigen Portal ausgehend führt ein ca. 1, 20 m hoher und ca. 50 m langer Fries mit einem deutschsprachigen Spruchband rings um den Karner - heute eine Rekonstruktion des originalen, nur mehr fragmentarisch erhaltenen Totentanzfreskos.
Seine heutige Innengestaltung entstand 1957 nach Plänen des Bundesdenkmalamtes. Die Pietà, ein Relief aus Sandstein, und das Altarkreuz aus Eichenholz schuf der Kärntner Bildhauer Erich Unterweger. Die Namen der Gefallenen beider Weltkriege hielt der Maler Josef Behmel in Freskoschrift fest.

Legende, Geschichte, Sage

Der gotische Karner (Beinhaus) stammt aus der Zeit um 1500. 1964 wurde er zur Friedhofskapelle umfunktioniert und dient als Aufbahrungsraum.
Die von der Witterung stark in Mitleidenschaft gezogenen Freskenfragmente des Totentanzes - das einzige spätmittelalterliche Fresko deutschsprachiger Überlieferung in Österreich - wurden 1968/69 vom Bundesdenkmalamt abgelöst, restauriert und in einem eigenen kleinen Museum neben der Kirche untergebracht. Den Totentanz an der Außenwand des Karners ließ die Gemeinde Metnitz nach Vorlagen aus dem 19. Jh. und dem „Heidelberger Blockbuch“ von 1465 rekonstruieren.
An das Fresko knüpft sich das von einer Laienspielgruppe und Metnitzer Chören aufgeführte Volksschauspiel des Totentanzes.

Quelle: http://www.totentanz-austria.at (dort auch weiterführende Literatur)

Motive / Inschriften

Außen: Totentanz; Schweißtuch der Veronika über dem Eingangsportal. Innen: Weltgericht mit Christus in der Mandorla, Maria und Johannes d. Evangelisten; Erzengel Michael; Posaunenengel.

Gemeinde

Metnitz

Standort

Am ehemaligen Friedhof, südlich der Pfarrkirche
Marktplatz
9363 Metnitz

Entstehungszeit

16. Jh.

KünstlerIn

Erich Unterweger

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Metnitz

Dazu im Lexikon