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Karner Maria Saal

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner 1

Karner Maria Saal - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner 2

Karner Maria Saal - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner 3

Karner Maria Saal - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner, hl. Grab

Karner Maria Saal - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner, Tür im Innenbereich

Karner Maria Saal - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner, Eingang hl. Grab

Karner Maria Saal - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Karner, Fresko

Karner Maria Saal - Bild 7
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Beschreibung

Der Karner, auch Heidentempel genannt, ist ein in die Wehranlage von Maria Saal einbezogener Rundbau. Der ursprünglich kreisrunde romanische Bau, urkundlich erst 1416 dem hl. Michael geweiht, wurde um 1500 mit einem doppelgeschossigen offenen 9-seitigen Arkadenumgang versehen. Er besitzt ein gedrücktes Glockendach. 1974 wurde der Bau ebenso wie die anschließenden Wehrbauten mit französischem Schiefer gedeckt.
Der Karner trägt auch den Beinamen "Oktogon".

Legende, Geschichte, Sage

Der Karner erinnert an den einstigen Friedhof, der den Maria Saaler Dom umgab.

Motive / Inschriften

Außen an der NW-Seite befinden sich eine Wappengrabplatte des Hans Pruggmayr aus dem 16. Jh. und ein Epitaph Christoph Teinacher 1612 von Martin Pacobello. Die Umgänge sind kreuzgratig und teilweise kreuzrippengewölbt, die Konsolen mit Keutschacher Wappen. Ebenerdig finden sich verblichene Wandbilder mit Inschriften, gestiftet und bezeichnet 1521 von Kanonikus Oswald Schnelcho: Kreuzigung, Kreuzabnahme, Beweinung und Grablegung. Weiters befinden sich hier Wappensteine der Möderndorfer. Zahlreiche römerzeitliche und romanische Steinfragmente, u. a. Relief mit tanzender Mänade, Nischenporträtgrabstein mit Reliefbüste der Nardina und Inschrift, Grabinschrift für den gewesenen Cebturio Aelius Lucretius.
Im Inneren kleines Bruchstück einer römerzeitlichen weiblichen Grabstatue. Weiters eine begehbare Nachbildung des Heiligen Grabes von 1751. Diese wurde 1999 restauriert.
Im 1. Stock sind Maßwerkfenster (1956 wiederhergestellt) sowie ein spätgotisches Schulterbogenportal mit Maßwerktympanon zu finden. In der profanierten, ehemals der hl. Katharina geweihten Kapelle ist ein spätgotisches Rautensternrippengewölbe erhalten.

Gemeinde

Maria Saal

Standort

Der Karner befindet sich unmittelbar südlich des Maria Saaler Doms.
Domplatz
9063 Maria Saal

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Maria Saal

Dazu im Lexikon