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Kalkofen Sternberg

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Kalkofen 1

Kalkofen Sternberg - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Kalkofen 2

Kalkofen Sternberg - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Kalkofen 3

Kalkofen Sternberg - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Kalkofen 4

Kalkofen Sternberg - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2014

Kalkofen 5

Kalkofen Sternberg - Bild 5
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Beschreibung

Das Mauerwerk des ehemaligen Kalkbrennofens befindet sich in einem relativ guten Zustand. Dieser ist in den Hang hineingebaut und hat einen runden Grundriss mit einen Innendurchmesser von ca. 3,5 m und eine Höhe von ca. 3 m. Das Mantelmauerwerk ist trocken aufgeschichtet.

Legende, Geschichte, Sage

Bereits im Altertum war die Kunst des Kalkbrennens weit verbreitet. Die ältesten Zeugnisse der Kalkherstellung stammen aus dem Bergtempel von Göbelki Tepe in Anatolien und sind 11.000 Jahre alt. In der Bibel werden die Begriffe „Kalkmörtel“ und „Kalktünche“ verwendet. Der griechische Philosoph Theophrast berichtete über das Brennen von Kalk zu Brannt­kalk und über die Herstellung von Kalkmörtel. Die Römer führten den Kalk als Baustoff in Germanien ein und entwickelten die Kalkbrenntechnik zu einem hohen industriellen Standard.

Gleich zwei Kalköfen, die noch einwandfrei als solche zu erkennen sind, befinden sich am östlichen Fuß des Kirchhügels, links neben dem Weg der von Sternberg Richtung Draboßenig führt. Der Kalkstein wurde 200 m weiter entlang des Weges rechter Hand aus einer senkrecht aufsteigenden Felswand gebrochen.

Gemeinde

Wernberg

Standort

Der Kalkofen befindet sich am östlichen Fuß des Kirchhügels von Sternberg.
Sternberg
9241 Wernberg