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Jakobskapelle

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 1

Jakobskapelle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 2

Jakobskapelle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 3

Jakobskapelle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 4

Jakobskapelle - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 5

Jakobskapelle - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 6

Jakobskapelle - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Jakobskapelle 7

Jakobskapelle - Bild 7
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Beschreibung

Das bauliche Konzept der Friedhofskapelle in Bad Kleinkirchheim wurde von Armin Guerino, bildender Künstler, und Tomas Hoke, Metallbildhauer, realisiert. Mit der architektonischen Durchführungsplanung brachte Architekt Edmund Hoke die Kapelle zur Baureife.
Die Jakobskapelle wurde am Ostrand des Friedhofs der Barockkirche St. Ulrich, auf den bereits bestehenden Fundamenten der Friedhofsmauer gebaut. Der Weg in den Innenraum der Kapelle öffnet sich über das zweiflügelige Portal von Tomas Hoke.
Das Bauvolumen weist eine markante architektonische Gliederung auf, sichtbar im Materialwechsel von Holz zu Sichtbeton und zu Glas. Die Dreiteilung beginnt mit dem Versammlungsraum, einem Holzriegelbau in Schiffform. Liturgische und Bestattungsgerätschaften, wie Altartisch, Weihwasserschale, Kruzifix, und Kandelaber, sowie Bahre und Kranzständer wurden von Tomas Hoke geschaffen.
Der “Bauch des Schiffes” ist ein geschlossener Ort der Ruhe und Konzentration. Er stößt an den monolithen “Torbau” aus gefärbtem Stahlbeton, der mit seinem umlaufenden Lichtband den Bruch zwischen dem organischen Holzbau und dem kristallinen Glasbau markiert. Die Sichtbetonwand diente als Untergrund für das Bildprogramm des Malers Armin Guerino. Zwei Themen stehen dabei im Zentrum: die Jakobsleiter und die Labyrinthverdoppelung als Träger der Metamorphose des menschlichen Seins. Die Malerei in Eitempera erstreckt sich über die gesamte Sichtbetonwand.
Der Durchbruch in der großen Wand führt nach Osten hin in das räumliche Zentrum des Baus, einen 2,40 x 2,40 m großen Glaskubus, dem Ort der Aufbahrung. Er setzt sich aus 600 geschichteten Glasstreifen in der Länge von 2,4m, der Stärke von 12mm, sowie einer Breite von 6cm zusammen. Ungestört vermag das Licht in den Raum einzudringen, es wird reflektiert und gebrochen und verleiht der Kapelle eine besinnliche Atmospähre.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Die Kapelle wurde 2004 mit einem Anerkennungspreis im Rahmen des Kärntner Landesbaupreises ausgezeichnet.

Gemeinde

Bad Kleinkirchheim

Standort

Die Kapelle steht nordöstlich der Pfarrkirche St. Ulrich in Bad Kleinkirchheim.

Entstehungszeit

2003

KünstlerIn

Architektur und künstlerisches Gesamtkonzept: Armin Guerino und Tomas Hoke; Architektonische Durchführung und Consulting: Architekt DI Edmund Hoke; Malerei: Armin Guerino

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Bad Kleinkirchheim