Beim Jager Kreuz handelt es sich um einen schlanken Pfeiler aus großformatigen Steinteilen. Die Kanten sind zu Rundstäben verarbeitet. Darauf befindet sich der würfelförmige Tabernakel, der vier quadratische Nischen besitzt. Ein Gesims leitet zu dem niedrigen, stark geschwungenen Zeltdach aus Blech über, das von einem Kugelknauf mit Strahlenkranz bekrönt wird. Früher soll der Bildstock mit Schindeln gedeckt gewesen sein.
Die Darstellungen in den Nischen stammen aus dem Jahr 1961.
Das Jager Kreuz ahmt in seiner Bauweise die Architektur der Totenleuchten nach.
Das Jager Kreuz, welches früher auch Rojak Kreuz hieß, da es immer auf dem Grund des Besitzers vulgo Rojak stand, wurde 1961 etwa 20 m nach Süden versetzt und bei dieser Gelegenheit zuletzt renoviert.
Öffentlich zugänglich.
Seit jeher wurden beim Jager Kreuz bei Beerdigungen die Leichenzüge empfangen und nach der Einsegnung des Leichnams dieser in die Kirche überführt.
Das Kreuz steht an der Gemeindegrenze von Griffen und Diex.
Im Osten: Kreuzigung
Im Süden: Jahreszahl 1518
Im Westen: hl. Martin
Im Norden: hl. Josef mit Kind
Unter der Bedachung befinden sich Urkunden, die Renovierung des Bildstockes in den Jahren 1860,1908 und 1961 betreffend.
Die Jahreszahl am Bildstock könnte nicht nur auf dessen Errichtung hinweisen, sondern, so wird vermutet, auch mit dem Zeitpunkt der Gotisierung der Pfarrkirche von Greutschach (um 1500) in Zusammenhang stehen.
Griffen
Das Jager Kreuz steht rund 300 m östlich der Pfarrkirche von Greutschach an einer Weggabelung
Greutschach
9112 Griffen
vulgo Rojak
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | Griffen |