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Hohe Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 1

Hohe Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 2

Hohe Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 3

Hohe Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 4

Hohe Kreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 5

Hohe Kreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 6

Hohe Kreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Hohe Kreuz 7

Hohe Kreuz - Bild 7
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Beschreibung

An der Osteinfahrt von Millstatt steht hoch über der Straße ein riesiger, 9 m hoher Breitpfeiler, dessen Mauerwerk sich unter dem Dach in einer Hohlkehle nach außen verbreitert. Das leicht geschweifte Dach ist mit zwei Kugelknaufspitzen bekrönt. Die dem Millstättersee zugewandte Südseite des Bildstockes besitzt eine große, die Nordseite eine kleinere Stichbogennische.
Renovierungen u. a. um 1620, 1962 und zuletzt 2006.


Öffenlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Das Hohe Kreuz steht an der einstigen Burgfriedgrenze und am Weg zum Millstätter Galgen, diente somit wohl auch als "Arme-Sünder-Kreuz".

Motive / Inschriften

Die dem Millstättersee zugewandte Südseite des Bildstockes besitzt eine große, die Nordseite eine kleinere Stichbogennische. In der Südnische befindet sich eine Kreuzigungsgruppe, wobei das Kuzifix etwa 5 m hoch ist. Zu Füßen des Kreuzes stehen lebensgroße Skulpturen Maria und Johannes. Die Figurengruppe dürfte um die Wende des 15. zum 16. Jh. entstanden sein, ebenso wie die Fresken. Sie zeigen in den Wolken schwebende Engel, welche das Blut Christi auffangen. Hinter den Statuen erkennt man ein Landschaftsbild. Das Gewölbe und die Laibungen zeigen Engel mit verschiedenen Marterwerkzeugen. Die Außenfläche des Bildstockes ist reich bemalt. Links oben ein Engel mit einer Leiter, darunter der hl. Domitian, dessen Kult besonders von den Benediktinern gepflegt wurde. Rechts oben ein Engel mit der Geißelsäule, darunter der hl. Georg als Renaissanceritter. Die Ostseite besitzt oben ein Medaillon mit dem Monogramm Gottes im Strahlenkranz, darunter der hl. Johannes. In der flachen Nische an der Nordseite die Kreuztrsgung, an der Westseite der hl. Franz-Xaver. Auch die Hohlkehle ist auf allen vier Seiten bemalt. Über der Kreuzigungsgruppe befindet sich außerdem noch das Wappen von Millstatt mit den drei Säulen.
Unter der Hauptnische ist in der Wand eine Steinplatte eingelassen, welche in gotischer Schrift die Jahreszahl 1520 trägt.

Anfang des 17. Jhs. (um 1620) sind vermutlich die barocken Fresken als zweite Bemalung am Bildstock entstanden. Die Malereien werden Viktor und Jakob Kazner aus Villach zugeschrieben.

Gemeinde

Millstatt

Standort

Das Hohe Kreuz steht an der Osteinfahrt von Millstatt oberhalb der Straße.
Kaiser-Franz-Josef-Straße
9872 Millstatt

Entstehungszeit

1520