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Heidenbrunnen Gurk

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Heidenbrunnen 1

Heidenbrunnen - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Heidenbrunnen 2

Heidenbrunnen - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Heidenbrunnen 3

Heidenbrunnen - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Heidenbrunnen 4

Heidenbrunnen - Bild 4
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Beschreibung

Der Heidenbrunnen oder auch "Hadnbrunnen", wie er von den Einheimischen genannt wird, befindet sich auf der Ranitz und ist nur zu Fuß über den Bauernhof vulgo Binder in der Ranitz oder vom Leitgam Kreuz in St. Peter ob Gurk aus zu erreichen. Gehzeit ca. 30 Minuten.
Beim Brunnen befindet sich ein Rastplatz. Der Brunnenschacht ist durch ein Gitter gesichert, zusätzlich wurde auch noch ein Holzzaun aufgestellt.

Legende, Geschichte, Sage

Der Heidenbrunnen ist ein ehemaliger Gerichtsbrunnen. Er stellt ein einzigartiges Denkmal mittelalterlicher Rechtssprechung in Österreich dar. Im 12. Jh. urkundlich erwähnt, spricht die bischöfliche Forstbeschreibung noch 1709 von einem "geweuchtem prunn" unterhalb von St. Peter ob Gurk.
Hier wurden im Mittelalter zur Wahrheitsfindung so genannte "Gottesurteile" in Form einer Kaltwasserprobe vollzogen: Der Angeklagte wurde an einem Strick ins Brunnenwasser befördert. Ursprünglich galt das Untersinken als Unschuldsbeweis, worauf das Heraufziehen erfolgte. Später galt dann jedoch der Untersinkende als schuldig. 1215 wurden solche Gottesurteile von der Kirche unter Papst Innozenz III. verboten.

Gemeinde

Gurk

Standort

Der Heidenbrunnen befindet sich in Ranitz oberhalb von Gurk mitten im Wald

Dazu im Lexikon