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Haspelkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Haspelkreuz 1

Haspelkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Haspelkreuz 2

Haspelkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Haspelkreuz, Kruzifix 1

Haspelkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Haspelkreuz, Kruzifix 2

Haspelkreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Haspelkreuz, Marterl

Haspelkreuz - Bild 5
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Beschreibung

Das Haspelkreuz, ein schlichtes Holzkreuz, das am Übergang vom Gurktal in den Feistritzgraben des Metznitztales steht, wurde 1896 zur Erinnerung an den an dieser Stelle erfrorenen Landwirt Anton Krassnitzer errichtet.
1976 wurde es dann von Ferdinand Feichter jun. mit der Landjugend Zweinitz unter der Leitung von Werner Krassnitzer erneuert. Das alte Kruzifix wurde hergerichtet und auf das neue Kreuz übertragen. Von Pfarrer Karl Sümecz im selben Jahr gesegnet.
Beim großen Unwetter am 18. Juni 1993 wurde der umliegende Wald auf der Haspel vernichtet. Nur das Kreuz und die dahinterstehende Fichte blieben erhalten.

Das Kreuz ist nach Norden ausgerichtet.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Das Haspelkreuz wurde 1896 in Erinnerung an den, an dieser Stelle erfroren aufgefundenen Landwirt Anton Krassnitzer errichtet.

Am Kreuzschaft befindet sich ein hölzerner Opfergeldkasten. Beim Überqueren der Haspel war es früher üblich, hier eine Spende einzuwerfen. Das derart gesammelte Geld wurde am Heiligen Abend nach Zweinitz in die Kirche gebracht.

Das Haspelkreuz ist Station beim jährlich stattfindenden Bittgang in Ading. Die Bittgänge führten früher vom Zechnerkreuz über das Gadotrattenkreuz und das HaspekKreuz bis nach Wurz. Diese große Runde wurde bis Ende der 1970-er Jahre beibehalten. Inzwischen geht die Bittprozession nur mehr vom Zechnerkreuz bis zum Haspelkreuz.

Motive / Inschriften

Auf dem Kreuz befindet sich oberhalb des holzgeschnitzten Kruzifixes ein Marterl mit folgendem Text: „Anton Krassnitzer ist hier am heiligen Joseftag 1896 gestorben. Lieber Freund! Ich bitte dich einen Vaterunser bet’ für mich!“

Gemeinde

Weitensfeld im Gurktal

Standort

Das Kreuz steht auf der Haspel an der Gemeindegrenze zu Metnitz.
Haspel
9343 Zweinitz

Entstehungszeit

1896

Eigentümer / Betreuer

Fam. Krassnitzer vulgo Dielacher

Dazu im Lexikon