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Hartl-Kapelle

Foto: Andrejaj Šipek 2009

Hartl-Kapelle am Straßenrand im Gebüsch.

 - Bild 1

Foto: Vinko Skitek 2010

der Gekreuzigte in der Hartl-Kapelle.

 - Bild 2
Thumb 1 Thumb 2

Beschreibung

Die Gemauerte Kapelle hat eine Bogenwandnische mit einer Schmiedeeisentür und ein Ziegelsatteldach. An jeder Seite hat die Kapelle eine Außennische.

Legende, Geschichte, Sage

Nach der Erzählung von Jožefina Kefer, die das Land erbte und im nahestehenden Haus wohnt, stand die Kapelle schon in ihrer Kindheit. Beim Bau des Hauses gruben sie und ihr Mann in der Nähe der Kapelle ziemlich große Knochen aus. Der Totengräber sagte zwar, dass das wegen der Größe die Knochen eines verendeten Pferdes waren. Durchaus ist die Entstehung der Kapelle an ein unbekanntes Ereignis in der Vergangenheit in dieser Nähe gebunden. Die andere Geschichte vom letzten Herrn des Gutes Hartl, Kodl, sagte, dass an der Stelle, wo heute die Kapelle steht, einer von ihren Vorfahren starb. Die Kapelle wurde zum Gedenken an ihn aufgestellt. Deswegen kauften sie das Land ab und schrieben es sogar ins Grundbuch ein und errichteten an diesem Teil des Landes eine Gedenkkapelle. Am Anfang des Jahres 1950 war an der Kapelle das Bild des Heiligen Geistes gut sichtbar, aber die Inschrift darunter war unleserlich. Das alles bedeckten dann die Tünche und teilweise neuer Putz.
Quelle: Igor Glasenčnik, Znamenja v Mežiški, Mislinjski in Dravski dolini, Koroški tednik, Jahrgang II, Nr. 26, 9. Juli 1998, Seite 7.; Kristl Valtl, Kapelice, cerkve in drugi kulturni spomeniki na območju občine Muta, Maschinenschrift, Muta, 2010

Motive / Inschriften

Innen ein Kruzifix mit Christus.

Gemeinde

Muta

Denkmalschutznummer

25555

Standort

Die Kapelle steht in der Nähe des Hauses Gortinska cesta 100, nördlich von der Straße Muta – Gortina
Gortinska cesta 100
2366 Muta

Entstehungszeit

Erstes Viertel des 20. Jahrhunderts.

KünstlerIn

Die Tür schmiedete der Kunstschmied Ludvik Jerčič.