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Grabplatte

Foto: Alois Sticker 2014

Grabplatte an der Südwand der Pfarrkirche St. Jakob im Rosental

Steintafel - Bild 1

Foto: Alois Sticker 2014

Detailansicht der Inschrift

Steintafel - Bild 2
Thumb 1 Thumb 2

Beschreibung

Diese Steintafel (Grabplatte) befand sich ursprünglich in der Vorhalle der Pfarrkirche und landete beim Abbruch der Kirchenmauern nach dem Kirchenbrand 1972 auf der Schutthalde. Sie wurde von einem Arbeiter geborgen und beim Wiederaufbau der Kirche an der Südwand der Vorhalle angebracht.

Legende, Geschichte, Sage

Jakob Türgg entstammte einer Villacher Bürgerfamilie und hatte in der zweiten Hälfte
des 16. Jahrhunderts den gesamten Erzbergbau in der Krems und dessen Verarbeitungsanlagen
in seinen Besitz gebracht. Von ihm wurde 1566 der erste Hochofen in Eisentratten erbaut. Laut Kärntner Landesarchiv gehörte der als Ehemann der Ursula Türk genannte Jacob Tirkh der weitverzweigten Sippe der Türk von Eisentratten an. Er war vermutlich auch Besitzer des Hammerwerks in Rosenbach.

Motive / Inschriften

In einer nischenartigen, von einem Pflanzenmotiv umrankten Vertiefung ein Kreuz mit zwei Wappenschilden, von denen das linke eine für Hammerherren charakteristische Eisenschlagmarke zeigt; rechts das Wappen der Ehefrau. Unter dem Kreuz ein Totenkopf und die Jahreszahl 1553. Inschrift: Hir ligt pegraben die Erber Tugendhafte frau Ursula des Erbern Jacob Tirkh Ehche hausfrau und ier sun Jörg gestorben py dem Hamer Rosekh den 3. Novemb dem Gott genadt am(en)

Gemeinde

St. Jakob im Rosental

Standort

Pfarrkirche St. Jakob im Rosental

Entstehungszeit

1553

Eigentümer / Betreuer

Pfarre St. Jakob im Rosental