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Grabaltar Hörzendorf

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Grabaltar Hörzendorf 1

Grabaltar Hörzendorf - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Grabaltar Hörzendorf 2

Grabaltar Hörzendorf - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Grabaltar Hörzendorf 3

Grabaltar Hörzendorf - Bild 3
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Beschreibung

Der hochrechteckige Grabaltar an der Außenmauer der Pfarrkirche Hörzendorf besitzt eine noch gut lesbare Inschrift, aus der hervorgeht, das er zum Gedenken an Valerius Claudius Quintus errichtet worden ist.
Auf der linken Seitenfläche ist die stark beschädigte Relieffigur einer tanzenden Mänade, einer Gestalt aus dem Gefolge der Wein- und Vegetationsgottheit Bacchus-Dionysos, zu erkennen.

Legende, Geschichte, Sage

Der Grabaltar war dem Andenken des hohen Offiziers und Truppenkommandanten Valerius Claudius Quintus gewidmet, der seine Laufbahn bei der seinerzeit in Lauriacum (Lorch bei Enns) stationierten II. Italischen Legion (legio II Italica) begonnen hatte (primus pilus) und in der Folge als Befehlshaber einer Einheit der III. Italischen Legion sowie danach offenbar zeitweilig als Kommandant der III. Italischen Legion überhaupt (dux legionis III Italicae und dux et praepositus legionis III Italicae), im Einsatz gewesen ist. Seine beiden Pflegesöhne, Iulius Eutychianus und Auxanon, ließen ihm den Altar errichten.

Motive / Inschriften

Memoriae / Val(erii) Cl(audii) Quinti / p(rimi)p(ili) leg(ionis) II Ital(icae) / duci leg(ionis) III Ital(icae) / duci et praep(osito) leg(ionis) III / Aug(ustae) viro innocentissimo / Iul(ius) Eutychianus / et Iul(ius) Auxanon / alumn(i).

Gemeinde

St. Veit a. d. Glan

Standort

Der Grabaltar ist an der Nordwestecke der Kirche eingemauert.
Hörzendorf, Seestraße
9300 St. Veit a. d. Glan

Entstehungszeit

2. Hälfte 3. Jh. n. Chr.

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Hörzendorf