Login



Gadotraten Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Gadotraten Kreuz 1

Gadotraten Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Gadotraten Kreuz 2

Gadotraten Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Gadotraten Kreuz, Kruzifix 1

Gadotraten Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Gadotraten Kreuz, Kruzifix 2

Gadotraten Kreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Gadotraten Kreuz, Datierung Rückseite

Gadotraten Kreuz - Bild 5
Thumb 1 Thumb 2 Thumb 3 Thumb 4 Thumb 5

Beschreibung

Das Wegkreuz auf der Gadotraten, ein überdachtes Holzkreuz mit einem gußeisernen Kruzifix wurde immer wieder erneuert: 1972 durch die Familie Zitzenbacher aus Zweinitz, die den Herrgott vom alten abgemorschten Kreuz abnahm und auf ein neues übertrug. Der Baum, an dem das Kreuz angebracht war, wurde schließlich durch Blitzschlag zerstört, das Kreuz beschädigt.
Daraufhin errichtete 2005 die Familie Kernmayr aus Guttaring ein neues Kreuz, das Kuzifix wurde wiederum übertragen.

Das Kreuz ist nach Norden ausgerichtet.

Legende, Geschichte, Sage

Soweit man sich in der Bevölkerung zurück erinnern kann, bestand auf der Gadotraten immer ein Kreuz, denn hier befindet sich ein einst stark frequentierter Übergang nach Oberhof im Metnitztal. Auch wurde bis in die 1970-er Jahre das Vieh von Gurk und Zweinitz über den hier verlaufenden Höhenweg auf die Sommerweiden getrieben.

Die Bittgänge in Ading führten früher vom Zechner Kreuz über das Gadotraten Kreuz und das Haspel Kreuz bis nach Wurz. Diese große Runde wurde bis Ende der 70-er Jahre des 20. Jhs. beibehalten. Inzwischen führt die Bittprozession nur mehr vom Zechner Kreuz bis zum Haspel Kreuz.

Das Gadotraten Kreuz ist in der Bevölkerung aber auch unter der Bezeichnung Gadotzerkreuz bekannt. Dieser Name bezieht sich auf den nächstgelegenen, inzwischen bereits abgekommenen Hof vulgo Gadotzer, der sich schon auf Metnitzer Gemeindegebiet befindet und wo heute nur mehr ein Ferienhaus steht.

Bei Georg Graber (Sagen aus Kärnten) findet sich zur Gadotraten folgende Geschichte: "Die Gedotztratte ist einer der Übergänge über den Gebirgszug, der sich von der Mödringer-Alp bis Friesach erstreckt. Warnend zeigt der ältere Hirte dem jüngeren auf der Gedotztratte ein unbegrastes Fleckchen, an dem Gott zum ewigen Andenken und zur Warnung vor dem Laster der Grausamkeit kein Gras mehr wachsen lässt, weil dort einst ein Schafhirte ein junges Lamm lebendig begrub.

Motive / Inschriften

Kreuz mit gußeisernem Kruzifix

Gemeinde

Weitensfeld im Gurktal

Standort

Das Kreuz steht auf der Gadotraten an der Gemeindegrenzen zu Metnitz.
Gadotraten
9343 Zweinitz

Eigentümer / Betreuer

Fam. Josef Kernmayer

Dazu im Lexikon