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Ehemaliger Kalkofen Sommerau

Foto: Horst Priessner 2013

Kalkofen 1

Ehemaliger Kalkofen Sommerau - Bild 1

Foto: Horst Priessner 2013

Kalkofen 2

Ehemaliger Kalkofen Sommerau - Bild 2

Foto: Horst Priessner 2013

Kalkofen 3

Ehemaliger Kalkofen Sommerau - Bild 3

Foto: Horst Priessner 2013

Kalkofen 4

Ehemaliger Kalkofen Sommerau - Bild 4
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Beschreibung

Vom ehemaligen Kalkofen beim vulgo Grasl in der Sommerau sind heute nur mehr die seitlichen aus Natursteinen geschlichtenen Mauern erhalten.

Kalkbrennen ist ein jahrtausende altes Handwerk. Kalksteine aus dem Steinbruch werden im Kalkofen auf 900 bis 1200 Grad erhitzt. Durch den Entzug von Wasser und Kohlensäure entsteht der Branntkalk und ergibt, unter wenig Wasserzusatz Kalkpulver zur Herstellung von Wandfarben und Düngekalk. Mit viel Wasser vermengt, erhält man den Kalkbrei, der unter einer dünnen Wasserschicht in Erdgruben aufbewahrt wird und als Löschkalk ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Mörtel als Baumaterial ist.

Legende, Geschichte, Sage

Eine Kalksteinader zieht sich von Mischling über den Haberbichl (Steinbruch) bis aufs Langegg. Dies war die Voraussetzung, hier einige Kalköfen entstehen zu lassen, von denen nur mehr beim vlg. Grasl Überreste davon zu finden sind. Dieser Kalofen war bis ca. 1930 in Betrieb.

Erhaltungsarbeiten durch die KULTURGEMEINSCHAFT
REICHENFELS

Gemeinde

Reichenfels

Standort

Sommerau 13, beim vulgo Grasl
Sommerau 13
9463 Reichenfels

Eigentümer / Betreuer

Georg Uckermann, vlg. Kuttner, Sommerau 5