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Debriacher Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz 1

Derbacher Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz 2

Derbacher Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz 3

Derbacher Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz 4

Derbacher Kreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz, Kruzifix

Derbacher Kreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz, hl. Hubertus

Derbacher Kreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Debriacher Kreuz, hl. Leonhard

Derbacher Kreuz - Bild 7
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Beschreibung

Das Debriacher Kreuz nördlich von Pisweg, im Volksmund kurz Derbacher Kreuz genannt, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es wurde 1692 errichtet. Die letzten Renovierungen wurden 1976/77
und dann 1992 vorgenommen, wobei das Debriacher Kreuz zu einer Hubertuskapelle umgestaltet wurde. Dabei wurden die schon stark verblichenen Bilder von Andreas Malowerschnig aus dem Gitschtal erneuert. Die Bilder sind mit Dispersionsfarben gemalt.
Im Inneren der Kapelle standen früher neben dem Kruzifix zwei Holzschnitzfiguren (Josef und Maria). Die Josefstatue wurde gestohlen. Die Marienstatue ließ man im Zuge der Gesamtrenovierung von Werner Campidell restaurieren. Dieser schätzte die Statue auf ein Alter von rund 300 Jahren. Man kann davon ausgehen, dass auch das Kruzifix aus dieser Zeit stammt. Seit der Restaurierung von 1992 steht die Muttergottesstatue aus Sicherheitsgründen im Haus der Familie Stürzenbecher (Gasthof Leitgeb), wo sie besichtigt werden kann.

Bei dem Debriacher Kreuz handelt es sich um eine gemauerte Kapelle mit einem vorgezogenen Holzdach, das auf zwei Holzstützen aufliegt, entsprechend der Bauweise der Laubenbildstöcke. Es ist durch ein schmiedeeisernes Gitter geschützt.

Die Kapelle ist nach Osten ausgerichtet.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Das Debriacher Kreuz steht auf einem alten Prozessionsweg, der einst vom Zammelsberg bis zum Gunzenberg geführt haben soll.
An den Bitttagen im Mai (vor Pfingsten) pflegte die Bevölkerung von Pisweg bis in die 70-er Jahre des 20. Jhs. regelmäßig zum Debriacher Kreuz zu pilgern.
1.Bitttag Prozession um die Kirche in Pisweg.
2.Bitttag Prozession von Pisweg über das Debriacher Kreuz nach Gurk.
3.Bitttag Prozession „um die Felder“, wobei es hier zwei Wegvarianten gab:
Entweder man ging von Pisweg nach Westen bis nach Krön zum Gehöft vulgo Fischer und von dort durch den Wald auf einem alten Rechtsweg nordwärts zum Debriacher Kreuz und über den unteren Weg (in etwa paralell zur heutigen Straße) wieder nach Pisweg zurück. Oder die Prozession führte von Pisweg nordwärts direkt zum Debriacher Kreuz und dann nach Osten nach Glanz zum Gehöft vulgo Glanz und von diesem wieder nach Süden über einen Feldweg zurück bis zur Pisweger Kirche.

Das Debriacher Kreuz gilt seit jeher als Kraftort. Im Volksmund wird erzählt, dass man sich den weiten Weg zur Wallfahrtskirche Maria Hilf ersparen könne, denn ein Besuch des Debriacher Kreuzes bewirke das gleiche.

Motive / Inschriften

Über dem Eingang der Kapelle steht zu lesen: "Kreuz des Glaubens, vor den Bäumen edel und an Segen reich! Nein, an Zweigen, Blüten, Früchten, ist im Wald dir keine gleich!

Weiters finden sich hier die Jahreszahlen 1692 und 1992.

Gemeinde

Gurk

Standort

Das Debriacher Kreuz befindet sich einen Kilometer nördlich von Pisweg direkt an der Pisweger Landesstraße.
Pisweg
9342 Gurk

Entstehungszeit

1692

KünstlerIn

Andreas Malowerschnig

Eigentümer / Betreuer

Familie Stürzenbecher vulgo Leitgeb

Dazu im Lexikon