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Bister-Getreidespeicher

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher

Bister-Getreidespeicher - Bild 1

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher, Südseite

Bister-Getreidespeicher - Bild 2

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher, Kellereingang

Bister-Getreidespeicher - Bild 3

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher

Bister-Getreidespeicher - Bild 4

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher

Bister-Getreidespeicher - Bild 5

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher; eingeritzte und bemalte Ornamente bzw. Abwehrsymbole, abgefasste Kanten bei Tür- und Fensterrahmen

Bister-Getreidespeicher - Bild 6

Foto: Darja Mischkulnig 2010

Bister-Getreidespeicher; Überreste des "Lebensbaumes"

Bister-Getreidespeicher - Bild 7
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Beschreibung

Im unteren Teil des teils gemauerten, teils hölzernen Bister-Speichers mit angebautem Stall befindet sich ein Kellerraum, der obere, hölzerne Teil ist neu verschalt. Der gewölbte Keller dient noch heute der Aufbewahrung von Kartoffeln, Obst usw. In den alten, noch erhaltenen quadratischen Fenstern befinden sich Eisengitter, die Fenster- und Türrahmen haben abgefaste Kanten und sind aus Stein gehauen. Über der Tür, die in den Getreidespeicher führt, sind an der Außenwand noch eingeritzte und bemalte Ornamente bzw. Abwehrsymbole (Pentagramme) zu erkennen, sowie rechts und links – schwer erkennbar – die Reste des Lebensbaumes (orange). Unter der Wandfarbe sind bruchstückhaft noch Fresken auszumachen, die Motive sind jedoch nicht mehr zu erkennen.
Die hölzernen Stufen, die zum Eingang des Getreidespeichers führen, waren einst aus Stein. Im Inneren befindet sich eine schlichte Holzdecke.
Das heutige Tondach des Speichers war früher mit Schindeln gedeckt.

Legende, Geschichte, Sage

Der Getreidespeicher steht am Hof der Familie Riepan vulgo Bister, der Pächter ist Wolfgang Muhrer.
Im oberen, hölzernen, nördlichen Teil des Gebäudes, welcher später zugebaut wurde, wird heute Heu und Stroh aufbewahrt, im unteren Teil befindet sich der Viehstall.
Im südlichen, steinernen, originalen Teil des Getreidespeichers befindet sich heute der Hühnerstall. In der Zwischenkriegszeit und während des Krieges diente dieser Teil außerdem als Wohnraum. Der Keller dient noch heute als Vorratsraum – das ganze Jahr über herrscht hier eine konstant kühle Temperatur und Feuchtigkeit.

Motive / Inschriften

In der Steinmauer über der Eingangstür sind noch die eingeritzten und bemalten Ornamente bzw. Abwehrsymbole (Pentagramm) zu sehen, sowie – schlecht erkennbar – die Überreste des Lebensbaumes (orange). Bruchstückhaft sind noch Fresken zu erkennen, das Motiv ist nicht mehr feststellbar.

Gemeinde

Ludmannsdorf

Standort

Neben dem Wohnhaus vulgo Bister, Großkleinberg 4.

Entstehungszeit

Nach Aussage von Pepi Stingler stammt der Getreidespeicher aus dem 18. Jahrhundert, aller Wahrscheinlichkeit nach ist er jedoch älter.

Eigentümer / Betreuer

Familie Riepan vulgo Bister, Pächter: Wolfgang Muhrer

Dazu im Lexikon