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Bergknappen-Brunnen

Foto: Norbert Cech 2008

Althofen, Bergknappenbrunnen

Gnomen-Brunnen - Bild 1

Foto: Norbert Cech 2008

Althofen, Bergknappenbrunnen

Gnomen-Brunnen - Bild 2

Foto: Norbert Cech 2008

Althofen, Bergknappenbrunnen, Bergmänner mit Obelisk

Gnomen-Brunnen - Bild 3
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Beschreibung

Marmorskulptur zweier Bergmänner mit Obelisk im Hintergrund, geschaffen 1880 vom Klagenfurter Bildhauer Joseph Meßner. Zwei Wasserschalen und ein großes Becken fangen das Wasser auf, die unterste Schale ziert ein wasserspeiender Löwenkopf.

Legende, Geschichte, Sage

Der Brunnen wurde mit Unterstützung der Breslauer Schauspielerin Anna Grobecker (1829-1908) errichtet, die 1875 durch den Althofener Eisengewerken Baron von Dickmann nach Althofen kam und hier 1882 den Althofner Verschönerungsverein ins Leben rief. Der Brunnen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von seinem ursprünglichen Aufstellungsort entfernt, und die beiden Bergmännchen fristeten seit den sechziger Jahren ein kümmerliches Dasein in einer Nische einer Böschungsmauer unter dem Salzburger Platz. Die Marktgemeinde ließ den Brunnen durch den Althofner Künstler Hans Huber renovieren und wiederherstellen. Im Jahr 1993 wurde er an seinem ursprünglichen Platz wieder aufgestellt.
Der Brunnen erinnert an die Zeit, da Althofen durch ein wichtiges Niederlagsrecht für das Eisen aus den Salzburgerischen Bergbaurevieren in Hüttenberg, Lölling und Mosinz eine Monopolstellung im blühenden Eisenhandel des 14. Jh. innehatte.

Quelle: Die Geheimnisse der Altstadt von Althofen. Ein Spaziergang durch eine der schönsten Altstädte Österreichs, hrg. von der Stadtgemeinde Althofen, St. Veit/Glan 2007.

Motive / Inschriften

Zwei Bergknappen; Löwenkopf; Obelisk

Gemeinde

Althofen

Standort

Althofen, Salzburgerplatz, neben der Pestsäule
Salzburgerplatz
9343 Althofen

Entstehungszeit

17. Jh.

KünstlerIn

Joseph Meßner (Ginhart) 1880 oder Leopold Schrödl (DEHIO) 1900

Eigentümer / Betreuer

Stadtgemeinde Althofen

Dazu im Lexikon