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Altes Salzer Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Alte Salzer Kreuz 1

Altes Salzer Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Alte Salzer Kreuz, Kruzifix 1

Altes Salzer Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Alte Salzer Kreuz, Schutzengel

Altes Salzer Kreuz - Bild 3
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Beschreibung

Das aus Lärchenholz errichtete Wegkreuz ist mit roter Dachpappe gedeckt. Die Holzschalung ist über und über mit weißen, schon sehr verblassten Sternen bemalt. Bei dem Kruzifix und dem beigestellten Schutzengel handelt es sich um eine bunt bemalte Laubsägearbeit aus Sperrholz.

Das Kreuz ist nach Südwesten ausgerichtet.

Öffentlich zugänglich

Legende, Geschichte, Sage

Das Alte Salzer Kreuz, es trug früher die Bezeichnung „das Weiße Kreuz“, steht an einer wichtigen Weggabelung im Wald. Hier war einst der Kreuzungspunkt von 7 Wegen.

Sagen:

Der Platz war in früherer Zeit als unheimlich verschrien, sodass sich die "Brentler" nur scheu daran vorbeidrückten.
Es gibt eine Sage, wonach Wanderer in der Nacht an dieser Stelle ein glühendes Pferd gesehen haben: Der Körper befand sich auf der einen Wegseite, der Kopf an einem langen Hals auf der anderen.

"Die Geldfichte":
Oberhalb vom Bauern David steht das weiße Kreuz. Dort gehen eine Unmenge Wege auseinander. Da kein Wegweiser dort steht, muss einer als Nichtortskundiger schon Glück haben, den richtigen Weg in eine bestimmte Richtung zu finden. Von dort geht auch ein Weg nach Hundsdorf. Neben dem Wege dorthin stand vor vielen Jahren eine hohe Fichte. Auf dieser Fichte saß jede Nacht der Teufel, so dass sich die Leute nicht vorbeigehen trauten. Der Teufel war mit nichts zu vertreiben. Da beschlossen die Bauern, den Baum um zu schneiden, worauf der Teufel unter Höllengestank verschwand. Man fragte sich natürlich, warum der Teufel gerade dort so beharrlich geblieben war. Am nächsten Tage besahen die Leute den Baum genauer und fanden an der Stelle, wo der Teufel immer gesessen hatte viel Geld im Fichtenstamme versteckt. Man schenkte das gefundene Geld der St.-Philippen-Kirche in Masternitzen, da niemand das Teufelsgeld haben wollte.

Motive / Inschriften

Holzkreuz mit Kruzifix und Schutzengel aus bemaltem Sperrholz.

Gemeinde

Weitensfeld im Gurktal

Standort

Das Alte Salzer Kreuz steht rund 300 m nördlich des Gehöftes Grua 1 an einer Wggabelung im Wald.
Grua
9344 Weitensfeld

Eigentümer / Betreuer

Johann Payer vulgo Salzer