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Agathenkirche

Foto: Richard Wernig 1991

Agathenkirche - Bild 1

Foto: Richard Wernig 1991

Agathenkirche - Bild 2

Foto: Richard Wernig 1991

Agathenkirche - Bild 3
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Beschreibung

Bei den gezeigten Bildern handelt es sich um die ehemalige Filialkirche St. Agathen in Mellach bei Straßburg. Von ihr sind inzwischen nicht einmal mehr die Mauerreste erhalten. Der Abbruch der Kirchenruine erfolgte im Jahr 1997. Bis in die Zeit des 2. Weltkrieges zogen die Pilger nach Gurk zum Grab der Heiligen Hemma hier entlang der Schattseites des Gurktales vorbei und machten stets bei der Kirche Station.

Legende, Geschichte, Sage

Die Filialkirche St. Agathen gehörte zu St. Georgen bei Straßburg und besaß in den 1930-er Jahren noch ihre volle und intakte Ausstattung mit drei Altären (Realschematismus der Diözese Gurk,1933 und Die Kunstdenkm. Kärntens 1930, Hrsg. K. Ginhart ), ein Altar davon der rechte Flügelaltar (17. Jh.) mit der Darstellung der hl. Agathe in der Mitte wurde nach St. Georgen bei Straßburg übertragen.
Schon in den 1970-er Jahren ist dann davon die Rede, dass die Kirche seit Jahrzehnten als Kuhstall diene, zudem wird berichtet, dass beide Seitenaltäre sich in der Pfarrkirche St. Georgen bei Straßburg befänden. Zwei Messgewänder (Kaseln) wurden in das Diözesanmuseum verbracht. Das abgenommene Fresko einer weiblichen Heiligen ist vermutlich in das Museum Straßburg gebracht worden ebenso ein Kruzifixusbild (Stifter Sumper). 2 Statuen des Hochaltares befinden ebenfalls in der Mutterpfarre St. Georgen.

Gemeinde

Straßburg

Standort

Die einstige Agathenkirche stand in Mellach, südlich der Gurk.
Mellach
9431 Straßburg